Telefon: 0221 - 94 98 76 54
Raschdorffstr. 27 · 50933 Köln

  • praxis_3

Zähneputzen

Die Zähne brauchen mindestens zweimal am Tag eine Generalreinigung - nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen. Vor allem nach klebrigen, süßen Zwischenmahlzeiten empfiehlt sich ein zusätzlicher Griff zur Zahnbürste.

Säubern Sie Ihre Zähne mindestens drei Minuten lang
Die optimale Zahnputz-Technik kann individuell sehr unterschiedlich sein. Grundsätzlich sollte in kreisenden Bewegungen ohne großen Druck geputzt werden, die Borsten der Zahnbürste sollten dabei zur Hälfte am Zahnfleisch und am Zahn sein. Schrubben ist schädlich und sollte unterlassen werden. Ebenso schädlich ist das Putzen mit zu starkem Druck. In Verbindung mit einer Bürste mit zu harten Borsten kann dieser das Zahnfleisch verletzen. Eine entsprechende Beratung sowie Unterweisung in den richtigen Putztechniken leisten die Prophylaxefachkräfte in der Zahnarztpraxis. Da die Bürste nicht alle Zahnflächen erreicht, sollte man ein Mal täglich für die Zwischenräume Zahnseide oder spezielle Zwischenraumbürstchen nehmen.

Zahnbürsten
Die Auswahl der richtigen Zahnbürste fällt bei dem umfangreichen Angebot nicht leicht. Zu groß, zu dick, zu hart - auf diesen Nenner lassen sich die meisten Zahnbürsten bringen. Achten Sie auf die Borsten und vor allem auf die Bürstenfeldgröße - verwenden Sie eine extraweiche, ca. 2 cm lange Zahnbürste oder/und eine weiche Eibüschelbürste. Mit einem kleinen Bürstenkopf lassen sich alle Bereiche des Mundes besser erreichen. Ein Austausch der Zahnbürste sollte alle 6-8 Wochen vorgenommen werden.

Die elektrische Zahnbürste ist hinsichtlich der Reinigungswirkung der Handbürste deutlich überlegen. Sie ermöglicht eine effektive und gründliche Zahnpflege auch bei älteren, schon manuell eingeschränkten Patienten. Für den mäßig geübten, eiligen Anwender ist eine sogenannte "Schallzahnbürste" empfehlenswert. Der Zeitaufwand für das Putzen mit elektrischer Bürste sollte jedoch ebenso groß sein wie der für das manuelle Arbeiten mit der Zahnbürste.

Süßes und Saures - Kinderzähne schützen
Häufige süße Zwischenmahlzeiten sind für die Bakterien im Mund das Paradies. Aber nicht nur Zucker greift die Zähne an. Auch Säuren, insbesondere in Getränken, spielen eine entscheidende Rolle. Das gilt für Früchte, Säfte und Erfrischungsgetränke. Besonders säurehaltig sind Zitronensaft, Orangensaft, Apfelsaft, aber auch Cola und Limonaden.

Früchte und Fruchtsäfte sind selbstverständlich als gesunde Lebensmittel zu betrachten. Um aber Säureschäden an den Zähnen zu vermeiden, sollten die Kontaktdauer mit den Zähnen und auch Häufigkeit des Verzehrs begrenzt werden.