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Zahnpflege bei Kindern

„Mama, Mama, er hat überhaupt nicht gebohrt!“ Wer hat diesen Freudenschrei aus vergangenen Fernsehwerbezeiten nicht heute noch im Ohr? Wer erinnert sich nicht an das seriöse Lächeln eines grauhaarigen TV-Zahnarztes und an all die Zahnarztgattinnen mit strahlend weißen Zähnen? Auch wenn die Auftritte der ein oder anderen dentalen TV-Ikone plakative waren, so haben sie doch eins erreicht: Wir haben uns alle immer intensiver mit der Pflege unserer Zähne mit Zahnbürsten und Zahnpasten beschäftigt - und damit selbst einen wichtigen Beitrag für ein gesundes Leben geleistet. Denn es ist seit Jahren wissenschaftlich erwiesen, dass der Zustand von Zähnen und Zahnfleisch einen großen Einfluss auf das Gesundheitssystem des Menschen hat.

Krankheiten vorzubeugen - Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten - sind lebenslange Aufgaben: mit optimaler Zahnpflege zuhause, der richtigen Ernährung und dem regelmäßigen Besuch in der Zahnarztpraxis. Eine prophylaxeorientierte Zahnarztpraxis entwickelt gemeinsam mit den Eltern einen Gesundheitsfahrplan für die Kinder. Denn auch heute freuen sich alle, wenn es heißt: "Mama, Mama, er hat überhaupt nicht gebohrt!"

Kinderzähne - ein Kommen und Gehen
Kinderzähne sind schon da, bevor der Säugling auf die Welt kommt. Bereits während der Entwicklung im Mutterleib werden die Milchzähne und erste bleibende Zähne angelegt. Der Durchbruch der Milchzähne beginnt in der Regel ab dem sechsten Lebensmonat. Wie in der gesamten Entwicklung eines Kindes gibt es auch bei den Zähnen sehr große individuelle Unterschiede. Meist ist das Milchgebiss mit je vier Schneide-, zwei Eck- und vier Backenzähnen im Ober- und Unterkiefer jedoch vor dem dritten Geburtstag komplett.

Die ersten Zähnchen bereiten selten größere Komplikationen: Rötungen und kleinere Schwellungen des Zahnfleisches sind ebenso normal wie ein erhöhter Speichelfluss. Gelegentlich treten Schmerzen auf, die mit Fieber oder auch Durchfall sowie weiteren allgemeinen Beschwerden einhergehen können. Hier helfen ein möglichst gekühlter Beißring oder lokal anzuwendende Präparate, die entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften haben. Sie sollten mit dem Kinderarzt abgestimmt werden!

KAI – das Zahnputzschema für Kinder: Das KAI-Schema ist ideal geeignet für Klein-, Vorschul- und Grundschulkinder, weil es einfach zu erlernen ist und den Kleinen keine komplizierten motorischen Fähigkeiten abverlangt. „K, A, I“ steht für „Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen“ und weist auf die Reihenfolge beim Putzen hin. Es geht vor allem darum, dass sich Kinder ein festes Schema einprägen und keinen Bereich vergessen.