Telefon: 0221 - 94 98 76 54
Raschdorffstr. 27 · 50933 Köln

  • praxis_3

Zähneknirschen

Im Alltag schlucken wir oft unseren Ärger hinunter und wir nehmen unsere Probleme förmlich mit ins Bett. Der aufgestaute seelische Druck wird unbewusst an die Muskeln des Kauapparates weitergegeben und sie verkrampfen sich. Die Folge ist Zähneknirschen, in der Fachsprache Bruxismus. Morgens schmerzen dann Zähne und Kiefer. Falsch eingesetzte Füllungen, Prothesen oder Inlays können weiterhin als Auslöser fürs nächtliche Knirschen in Frage kommen.

Tritt das Knirschen über einen langen Zeitraum auf, werden die Zähne nach und nach abgeschliffen und die Kauflächen verlieren an Kontur. Belastet werden auch die Kiefergelenke und –knochen sowie die Muskeln im Gesicht und im Nacken.

Im Rahmen des Knirschens und Pressens mit den Zähnen ist in vielen Fällen eine Schienentherapie sinnvoll. Bei geringem frontaler Vorbiss mit Berührung der vorderen Schneidezähne haben wir eine Spezialschiene selbst entwickelt, welche verhindern soll, dass Ihre Kiefergelenke beim Schlussbiss einen ungünstigen Stauchungsdruck nach hinten erfahren. Beim Schließen des Mundes berühren sich daher Ihre Frontzähne nicht mehr und die Kiefergelenke können so maximal entlastet werden. Ein weiterer Effekt von Aufbissschienen im Allgemeinen ist eine federnde Schlussbisssituation, was einen positiven Effekt auf Gelenke und Muskulatur hat, ähnlich dem Laufen auf Betonboden im Vergleich zum Laufen auf Waldboden.